Monthly Archives: November 2011

Wieder zurück in Deutschland, was bleibt?

Wieder zurück in Deutschland, was bleibt?

IMG_0111Indisches Familienleben, indischer Schulunterricht, indisches Essen – das alles erlebten 17 Schülerinnen und Schüler unter der Begleitung von drei Lehrerinnen und Lehrern in den beiden ersten Novemberwochen während eines Schüleraustausches mit der „Rishikul Vidiapeeth“, einer großen Schule im indischen Sonepat, nördlich von New Delhi.

Indien ist das Partnerland von Baden-Württemberg und die Möglichkeit, mit einer indischen Schule einen Austausch zu organisieren, wird vom Kultusministerium unterstützt. Das Angebot für den Indienkontakt kam erst im Frühjahr über das Seminar für Studienreferendare in Stuttgart und so blieb für die Vorbereitung recht wenig Zeit.

Übereinstimmend stellte die Reisegruppe aber schon nach kurzer Zeit fest, dass es viele kulturelle Unterschiede gibt, auf die auch ein noch so langer Kurs nur theoretisch vorbereiten könnte. So sind Inder keine ausgeprägten Individualisten und lieben das Gemeinschaftsleben wesentlich mehr als wir Deutsche, die wir uns immer wieder einmal zurückziehen und dann ganz gern allein sind. Ein anderes Thema ist der Straßenverkehr, der für unsere Begriffe sehr regellos abläuft.

So kann es geschehen, dass auf einer Autobahn mit Mautgebühr ein Elefant seine Ladung verliert oder ein mit acht Personen besetztes Motorrikscha auf der falschen Seite entgegenkommt.

Auf die Frage eines indischen Lehrers, was die Deutschen denn am meisten in Indien vermissten, wurde von den Schülern denn auch übereinstimmend festgestellt, dass dies die Verkehrsregeln seien.

Insgesamt überwogen aber die positiven Eindrücke. „Nicht zuletzt habe ich gelernt, was es bedeutet, die Kultur anderer Menschen kennen zu lernen und zu verstehen, denn nur Menschen machen wahre Kultur aus und das macht die Reise unheimlich wertvoll.“, schreibt eine Schülerin in ihrem Rückblick.

Das ist sicher das Besondere an dieser Reise, dass sie Erfahrungen vermittelt, die weit über das hinausgehen, was üblicherweise bei einem Schüleraustausch erlebt werden kann. Tiefgreifende Herzlichkeit, chaotischer Verkehr, bittere Armut und der mit verspiegelten Scheiben glänzende Flughafen in Delhi direkt nebeneinander, weinende Familien auf dem Schulhof beim Abschied-nehmen, die wirklich das Gefühl geben, hier würden echte Töchter und Söhne in die Ferne verabschiedet.

Der indische Lehrer, der in der Rishikul den Austausch betreut, gab uns am ersten Tag bei der Begrüßung den Rat, jeden Tag etwas Neues zu lernen, ein neues Wort, eine Geste, einen Tanz oder die Angst zu verlieren, vor anderen zu sprechen.

Wir haben alle sicher mehr als eine neue Fähigkeit pro Tag erworben und jeder konnte bei diesem Austausch seine Grenzen, Stärken und Schwächen herausfinden und lernen, damit umzugehen.
Wir sind nun gespannt darauf, wie wir im kommenden Jahr die Herausforderung meistern werden, selbst Gastgeber zu sein, aber wir fühlen uns nach dieser Reise gewappnet, mit dieser Herausfor-derung umzugehen und freuen uns darauf, diese Kulturaustausch zu vertiefen.

Abschied

Abschied

vorschuleJetzt heißt es Abschied nehmen

Wir sind nun zu den letzten Abschiedsveranstaltungen eingeladen, müssen unsere Präsentationen und Reden vor mehr als zweitausend Schülern und Lehrern vortragen und beherrschen dies nach dem 10-tägigen Training hier aufs Beste. Unsere Abschlussrede beendet diesen Blog, alles andere werden wir mündlich berichten.
Bis  zum nächsten Jahr, wenn wir im Juni die Rishikul Vidiapeeth in Echterdingen empfangen werden.

 

Herr Dévantie hält die Abschiedsrede
Herr Dévantie hält die Abschiedsrede

 Abschiedsrede von Herrn Devantié

Good Morning
I am pleased to have the opportunity to speak to you about our experience at your school, one of the five Rishikul Vidiapeeth that we have visited. We liked them all, their architecture in the corpo-rate-identity style in yellow/green colours, but with a different feeling inside: the smaller ones more like our own school in Germany, the bigger ones more like a university campus. But all of them show the main interest: to awake the students‘ interest in learning.
You have to imagine that before we came here we knew very little about your great country and now we know a lot – much more than any tourist could experience in many months of travelling. Our students are now experts in Indian family life, they became daughters and sons of their guest families and one of them emphasized that now he feels like an Indian boy himself.
We teachers didn’t only find new colleagues and professional partners, but also new open minded friends.
This is one aspect of our exchange program: Mutual understanding and friendship.
But there is another aspect, a professional one. At first sight the Indian and German educational system don’t match very well. But now I think a bit differently:
We attended many lessons, we were guests at many functions, interactions, shows and I can say, that we, the German teachers and you, the Indian teachers, we all give our best to reach our goal: help the students to understand the world and to help the world with the work of our students.
I think we can  learn a lot from each other. So we appreciated very much the ability even of very, very young students to come on stage and speak with a great certainty about subjects like Ger-many, literature or even Christian easter.
I am very curious about the experience that your students and teachers will make next year in Germany when they are visiting us. Just as we had the opportunity to understand more of the In-dian culture, history, tradition and most important, Indian people, so  you will have the opportunity to study the German daily life in families and schools – I think it will be interesting as well. But at last you will discover the same truth that we discovered here with you: people are people, they like to eat, to learn, to love and  in spite of the fact  that some like soccer more than cricket there is more similarity than difference – that’s the main thing we learned here and this makes our ex-change program successful.
Even if in Hindi there is no word for “Thank you”, I want to say that we appreciated our stay here very much and we’ll wait next year for you with open arms and open hearts!
In Germany we often use the word “Thank you” in a more superficial way, but I want to thank you all. Above all Mr. Sharma, Mr. Neeraj, Ms. Reema, Mr. Jagdish and Ms. Vandana – Thank you all and good bye.

Indische Feste und Feiern

Indische Feste und Feiern

Nach einem anstrengenden Tag in der Schule machten wir uns für den Geburtstag des kleinen Sohnes unseres Austauschkoordinators und eine Hochzeit, zu der wir anschließend auch noch eingeladen waren, schick. Es war toll, einmal alle so elegant zu sehen, vor allem die Lehrer im Anzug und alle Mädchen im Suit. Das sah toll aus!

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Sind wir nicht chick?

Kaum waren wir im Haus unseres Koordinators angekommen, der auch der Sohn des Schulgründers und -besitzers ist, wurde gleich gegessen. Teigtaschen, gebackener Mais, es war sehr lecker. Mal was anderes als das Essen, das es immer in der Schule gibt und das immer gleich schmeckt. Anschließend fahren wir alle zusammen mit dem Schulbus auf die Hochzeit. Diese fand in einem großen Garten statt, der sehr schön dekoriert war. Als wir ankamen, war es noch relativ leer, aber einige Ladies begannen gleich zu tanzen. Nach zehn Minuten mussten wir aber schon ans Buffet. Das angebotene Essen war echt lecker, aber auch sehr scharf, sogar für eine Asiatin (hahaha). Von allem wurde etwas probiert, bis uns allen ein wenig schlecht war.

Nach dem Essen durften wir wieder für eine Weile tanzen. Ungefähr eineinhalb Stunden warteten wir dann auf den Bräutigam, was ziemlich langweilig war. Nachdem er dann endlich angekommen und gefeiert worden war, durfte die ganze Gruppe einen riesigen geflochtenen Ringelblumenkranz überreichen und ein Foto mit dem Bräutigam machen. Dieser saß dabei in einem Sessel;  weil die Braut noch nicht angekommen war, war der Sessel neben ihm frei. Ich stand direkt daneben und alle dachten, ich würde mich darauf setzen. Vielen befürchteten, ich müsste nun als indische Braut hier bleiben, ich blieb aber stehen und bin immer noch unverheiratet!

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Es wurden nun immer mehr von uns durch ihre Gasteltern abgeholt und angesichts der fortgeschrittenen Zeit beschlossen wir, ebenfalls das Fest zu verlassen und die Hochzeit eben nur zur Hälfte mitzuerleben.

Nach der Ankunft in der Schule waren alle sehr müde und fielen gleich ins Bett. Es war aber trotz fehlender Braut ein echt toller Abend, an dem alle etwas gemeinsam erlebten. Ich habe mich in meinem Sari übrigens sehr wohl gefühlt!

Nicole

Referendare vom Seminar Stuttgart in Sonepat

Referendare vom Seminar Stuttgart in Sonepat
Herr Jarosch vom Seminar Stuttgart
Herr Jarosch vom Seminar Stuttgart mit Mr. Sharma

Eine Gruppe von Studienreferendarinnen, zu denen auch Frau Ringer (Referendarin am PMHG) gehört, ist zur Zeit ebenfalls in Sonepat zu Gast.
Der Bericht von Frau Ringer über ihre Unterrichts-erfahrungen hier zeigt das pädagogische Geschehen einmal von einer anderen Seite:

Unterricht mal anders
Heute hatten wir Referendare die Möglichkeit, indische Schülerinnen und Schüler zu unterrichten – und zwar im “German Style”; das heißt, einmal keine volle Unterrichtstunde lang Lehrervortrag, im Zuge dessen zwei ganze Stücke Kreide verbraucht werden und etwa viermal die ganze Tafel vollgeschrieben wird. Unser Thema war “Food” und das Unterrichtsziel, einen Vergleich zwischen deutschen und indischen Essgewohnheiten herzustellen. Der Einstieg in Form eines Brainstormings zu deutschem Essen mit einer Sammlung von Stichwörtern an der Tafel war ungewohnt, denn es ist hier normalerweise nicht üblich, dass Schüler nach vorn an die Tafel kommen und etwas selbst anschreiben. Das Interesse war aber groß und die Motivation somit vorhanden. Anhand von Bildern sollten Frühstück, Mittag- und Abendessen identifiziert werden. Es war nicht von Anfang an klar, dass Schnitzel und Kässpätzle nicht zum Frühstück gegessen werden, das aber wurde schnell geklärt.
Das Ungewohnte waren die Unterrichtsgespräche: Die Schüler sind nicht an das ausführliche Antworten gewöhnt, sondern an Einwortäußerungen. Außerdem sprechen sie nur im Chor, was das Fragen erschwert, denn wenn einem die Schüler im Chor alles Mögliche an Essensvokabeln an den Kopf werfen, dann ist es schwer, einzelne Wörter herauszugreifen und zu würdigen.
Auch die Aufforderungen, erst nachzudenken oder gar mit dem Nachbarn eine Lösung zu suchen, werden verständnislosen Blicken kommentiert. Und obwohl im Unterricht Englisch gesprochen wird, stellt der indische Akzent für uns doch eine gewisse sprachliche Barriere dar.
Alles in Allem aber waren die Stunden eine echte Erfahrung, für uns und für die indischen Schülerinnen und Schüler.
Martina Ringer

Schulbesuche der Rishikul

Schulbesuche der Rishikul
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Mr. Sharma hält sie für eine heimliche Inderin

Der vorletzte Tag der Schulbesuche der Rishikuls in der Umgebung stand heute an, ebenfalls eine große Schule mit über 1600 Schülerinnen und Schülern.

Der Ablauf ähnelte demjenigen vom Montag, obwohl uns allen die etwas heimeligere Atmosphäre am Montag besser gefallen hatte. Heute mussten wir uns immer wieder selbst präsentieren mit Reden, Tänzen, Spielen, wobei unser Ass immer wieder Katja Rau ist, die den indischen Tanz den meisten Indern beibringen konnte und das Publikum mit ihrer Kunst verblüfft.Der Schulbesitzer, Mr. Sharma, hält sie für eine heimliche Inderin.

Weil der Schulbesuch sich dann doch über den ganzen Tag erstreckte, fiel der geplante Tempelbesuch aus und wir warten nun darauf, dass wir um 18.30 Uhr zu einer Hochzeitsfeier abgeholt werden, zu der ein Lehrer der Schule alle deutschen Gäste eingeladen hat.

Wir sind gespannt darauf und werden morgen davon berichten. Wie der geneigte Leser feststellen konnte, sind die Berichte über die letzten drei Tage hier gesammelt, weil unser Internetzugang vorübergehend gesperrt war, wir hoffen, dass wir morgen wieder ins Netz kommen und die Nachrichten unserer Reise wieder die Runde machen.

Leben, Schulbesuche und Kultur in Indien

Leben, Schulbesuche und Kultur in Indien

Indisches Familienleben
Jeder von uns hat unterdessen andere Erfahrungen mit seiner Gastfamilie gemacht, und die meisten von uns sind ganz zufrieden. Die Gastfreundschaft ist wirklich bemerkenswert und größere Probleme hatte bis jetzt noch niemand.
Bei vielen Familien ist es tatsächlich so, dass  so viele Kinder geboren werden, bis ein Sohn auf die Welt kommt.

Selbst moderne Familien haben selten weniger als zwei Kinder. Wie ich in Reiseführern gelesen habe, spielt die Familie in Indien eine große Rolle, dagegen die Privatsphäre gar keine, das hat sich nicht nur in meinem Fall auch bestätigt. Ständig ist jemand um mich herum, Ich werde manchmal sogar von der Tante mit einem Baby auf dem Arm geweckt.

Der Wohnungsstandard geht vom Plumpsklo zur bekannten westlichen Toilette und von der Außendusche in Eimern zur Badewanne mit warmem Wasser. Aber nahezu jede Familie hat einen kleinen Heimtempel oder Altar. Das indische Familienleben zeigt viele Gegensätze und steht zwischen Tradition und Moderne. Gerade die Tatsache, dass es schwierig ist, es begreiflich zusammenzufassen oder gar zu verallgemeinern, macht die Begegnung für uns interessant und ist eine spannende Erfahrung für alle, die wir nie vergessen werden.
Hannah Guenter

Schulbesuche der Rishikul in Alipur
Heute besuchten wir die Außenstelle der Rishikul in Alipur, einem Vorort von Delhi, eine “kleine” Schule mit nur knapp 600 Schülerinnen und Schülern.
Der Empfang in der Innenhalle war Überwältigend, für manche von uns schon etwas beängstigend durchorganisiert,mit 300 Schülerinnen und Schülern, die völlig konzentriert dem Programm folgen.

Begrüßund in Alipur
Begrüßund in Alipur
Besuch der Rishikul in Alipur
Besuch der Rishikul in Alipur

Im Vergleich mit unserer eigenen Schule fällt uns immer wieder auf, wie die indischen Schulerinnen und Schüler trainiert werden, sich zu präsentieren und Vorträge zu halten. Selbst Vorschüler stellen sich vor 300 größere Mitschüler und begrüßen ohne jede Scheu die deutsche Delegation, wobei wir auch dazu lernen und ständig positives und ausgiebiges Feedback geben. Auch das Englisch wird immer fließender, die Aussprache bleibt aber ein Wenig gewöhnungsbedürftig.
Nach der Rückkehr gingen die Schülerinnen und Schüler zu ihren Gastfamilien.

Besuch des Taj Mahal

Besuch des Taj Mahal
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Vor dem Taj Mahal

Heute Nacht um 2.00 Uhr mussten wir aufstehen!
Dann begann nach einem kurzen Frühstück die lange Reise nach Agra. Wir waren etwa zwei Stunden gefahren, als Katja plötzlich in Ohnmacht fiel. Viele benutzten die unfreiwillige Pause, in der sich die begleitenden Lehrer um Katja bemühten, um auf die Toilette zu gehen, in einer indischen Verkehrspolizeibaracke, ohne Licht, in der man sehr aufpassen musste, nicht in das Loch zu fallen, in das eigentlich etwas ganz anderes gehörte.

Nachdem die Kranke sich etwas erholt hatte, ging es dann weiter, es wurde langsam hell und ich konnte sogar mein Buch lesen. Gegen halb zehn kamen wir dann in Agra an und wurden beim Aussteigen gleich von den unzähligen Straßenhändlern bedrängt, die vor diesem touristischen Highlight ihre Waren anboten.

Dann mussten wir eine lange Allee entlang laufen, um zum Haupteingang zu gelangen. Da wir relativ früh morgens angekommen waren, ging der Ticketkauf reibungslos vonstatten und nach dem großen Haupttor konnten wir endlich eines der sieben Weltwunder sehen: Das Taj Mahal. Einfach unglaublich schön!!!!

Katja und Herr Rau waren solange im Bus geblieben, konnten aber zum Glück später nachkommen. Wir konnten auch in das Innere des Gebäudes hineingehen, doch von Außen ist es wesentlich eindrucksvoller.

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Gegen 13.00 Uhr ging’s dann auch schon wieder los, sonntags, und besonders am 06.11., einem traditionellen Hochzeitstag, war wegen zahlloser Hochzeitsfeiern sehr viel Verkehr und wir benötigten für den Rückweg 8,5 Stunden.

Wir unterhielten uns viel mit Herrn Rau (unserem Begleitlehrer vom PMHG), ich las und schlief und hörte Musik. Trotz Stau und Verkehrschaos kamen wir schließlich wohlbehalten in Sonepat an und hatten dann unser Dinner in der Schule. Anschließend ging’s auf die Zimmer und ins Bett, denn schließlich müssen wir morgen um 8.00 Uhr wieder frühstücken.

Gute Nacht!
Nathalie

Zeit zum Durchatmen

Zeit zum Durchatmen

Am heutigen Tag wurde der strikte indische Plan etwas in den Hintergrund gestellt, damit wir viel Kraft für unser Wochenende in Dehli und Agra tanken konnten.
Am Morgen lernten wir noch einmal die interessanten Methoden der indischen Lehrer kennen, hatten aber auch Zeit ein wenig abzuschalten und ein kleines Fazit der vergangenen Woche zu ziehen.
Nach einem ausreichendem Mittagessen stand wieder ,,Dance Practise” an, damit wir für unseren großen Auftritt vor 2.000 Schülern auch ausreichend gewappnet sind.
Am späteren Nachmittag ging es dann nach einigen künstlerischen und sportlichen Aktivitäten schon etwas früher als sonst zurück in unsere Gastfamilien.

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Besuch der Grundschule

Besuch der Grundschule

SONY DSCNamaste

Ein paar Eindrücke unseres gestrigen Tages in der Grund-schule.

Leider ist das Internet ein wenig instabil und in den nächsten Tagen haben wir ein sehr dichtes Programm (Delhi und Agra), so dass wir unter Umständen bis Montag nicht mehr regelmäßig schreiben können.

Also keine Sorgen machen, wir geben unser Bestes!

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Mr. Sharma
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Herr Devantié hat richtig Spaß

 

Das Welcome-Banner und der Besuch in Delhi

Das Welcome-Banner und der Besuch in Delhi
Welcome-Banner
Welcome-Banner

Unser erster „Schultag“ ist mit einem Abendessen für die Begleitlehrer im Haus einer der indischen Lehrerinnen zu Ende gegangen, während unsere Schülerinnen und Schüler schon wieder bei ihren Familien sind, „to interact with their partners“, wie es im Programm heißt. Diese Interaktion fällt den meisten sehr leicht, mitunter gibt es Missverständnisse in Bezug auf das Verständnis des Begriffs „menschliche Nähe“, Schwierigkeiten, die sich bestimmt mit der Zeit lösen lassen werden.

Lotus Tempel in Delhi
Lotus Tempel in Delhi
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Rotes Fort in Delhi

         Gestern waren wir in Delhi, auf dem Programm stand die Besichtigung von vier bedeutenden religiösen Bauwerken. Leider mussten wir uns wegen der endlosen Besucherschlangen und wegen der defekten Dieselleitung unseres Busses, die mit Bordmitteln repariert werden konnte, damit bescheiden, die wichtigsten zwei von innen zu sehen. Es war sehr interessant.
Die Rückfahrt bei Dunkelheit nach Sonepat war für unser Gefühl dafür, wie man sicher Bus fährt, eine klare Herausforderung. Heute erzählte mir eine Lehrerin, dass es ihrem Sohn bei einem Besuch in Kanada gut gefallen habe, schlimm seien nur die Sicherheitsgurte in den Autos gewesen. Naja, wir kamen jedenfalls heil in unserer Schule an.