Monthly Archives: Juni 2013

Abschied von unseren Indern

Abschied von unseren Indern

DSCN1935Nach 13 Tagen mit unseren indischen Gastschülern war es dann soweit, um 7:00 Uhr morgens machten sie sich mit dem Bus auf den Weg nach Frankfurt. In diesen knapp zwei Wochen haben wir viel erlebt, neue Erfahrungen gemacht, viel von den Indern gelernt und neue Freunde hinzugewonnen. Nicht immer war es einfach, da so manche Gewohnheiten der Inder sich von unseren unterscheiden: Unterschiedliche Zeitvorstellungen brachten die deutschen Austauschpartner morgens immer mal wieder ganz schön in Stress.

Aber an diesem Sonntag waren tatsächlich alle pünktlich um 6:45 Uhr am Goldächerparkplatz und wir warteten gemeinsam auf den Bus.

DSCN1936Wir haben uns runherum voneinander verabschiedet, die letzten Fotos geschossen und Abschiedsworte getauscht. Der Bus kam nach kurzer Verspätung und der Bus startete Richtung Frankfurt. Am Ende konnte jeder mit dem Austausch zufrieden sein und sich auf das Wiedersehen im Oktober freuen.

Nicolas Wenz

Impressionen vom deutsch-indischen Abend

Impressionen vom deutsch-indischen Abend

Als der Indienabend immer näher rückte und die Proben abgeschlossen waren, hat man bei unseren Austauschschülern die Nervosität immer stärker gespürt. Hektisch wurden immer wieder das Make-up, die Haare und die tollen Gewänder geprüft bis man zufrieden war. Zurecht:

DSCN1834Sie geleiteten charmant auf Deutsch und auf Englisch durch den Abend: Kristina Scholz und Simon Schütz:

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Als erster Programmpunkt verwöhnte uns unter Leitung von Frau Streiter der Chor mit Gesang.

Ein absolutes Highlight für ALLE Gäste:  Die Filderer.

Passend zum Tanz „Classisimo“ mit mozartähnlichen Outfits, während unsere indischen Gäste in traditionellen Gewändern bezauberten.

Hier noch bei den Proben, am Abend die zweite Tanzgruppe: unsere Tanz AG.

indienabend3Die tollen indischen Gewänder stießen überall auf Begeisterung.

Doch nicht nur unsere indischen Gäste sahen bezaubernd aus, auch Frau Weißenborn wurde in einen wunderschönen Sari gekleidet.

indienabend4Ein beliebtes Fotomotiv war unser Herr Fahrad. Mit seiner Größe faszinierte er unsere Gäste von Anfang an. Die Jungs aus Sonepat zeigten „Ganesh Vandana“, einen Tanz zu Ehren Ganeshas.

indienabend28Auch die Mädchen begeisterten. Sei es mit „Dance Fusion“ und Yoga aus Dehli, oder Gesang und Tanz aus Assam: Farbenfroh und beeindruckend!

Nachdem das offizielle Programm vorbei war, genossen wir das hervorragende Essen, das unsere Kochmütter kreiert hatten, und schossen schnell noch ein paar Erinnerungsfotos.

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Ob mit Bürgermeister Ludwig oder Herrn Krause, mit den leuchtenden Gewändern unserer Gäste wurden die Fotos immer super. Insgesamt ein sehr gelungener Abend und ein schöner Abschluss für eine wundervolle Zeit!

von Rafaela Pfeil

deutsch-indischer Abend am PMHG

deutsch-indischer Abend am PMHG

IMGP0807Farbenfrohe Gewänder wohin das Auge reicht, ein aus buntem Sand gefertigtes Mandala am Eingang, und der Gott Ganesha aus buntem Papier an der Wand. Das sonst eher nüchterne Walter-Schweizer-Kulturforum war am deutsch-indischen Abend des PMH kaum wiederzuerkennen. Anlässlich des Besuchs unserer Austauschschüler aus Sonepat veranstaltete das PMH nun bereits zum zweiten Mal einen interkulturellen Abend mit unterhaltsamen deutschen und indischen Beiträgen.

Während unser „Mittel- und Oberstufenchor“, die „Tanz-AG“ und „Die Filderer“ mit ihrer akrobatischen Tanzeinlage nicht nur unsere indischen Gäste zu wahren Begeisterunsstürmen verführten, fanden auch die indischen Tänze und Darbietungen, die vom klassischen indischen Tanz aus dem Nordosten des Landes bis zu moderner Fusion – der Vereinigung von Klassik und HipHop – reichten, großen Anklang beim Publikum.

IMGP0839Ein Bürgermeister, der wie Herr Ludwig volksnah auf dem Fahrrad mit Helm zu einem offiziellen Termin kommt, sei in Indien undenkbar, so schilderte der Direktor der Partnerschule Rishikul Vidyapeeth voller Bewunderung seine Eindrücke aus L.-E. Herr Dr. Schüly vom Kultusministerium zeigte sich beeindruckt von den Beiträgen in unserem Indienblog und wertete sie als Beweis, wie viel unsere Schüler aus einem solchen Austauschprogramm mitnehmen. Im Anschluss an das sehr abwechslungsreiche Programm gab es noch reichlich Gelegenheit zum deutsch-indischen Smalltalk bei köstlichen Snacks, die von den Kochmüttern des PMH vorbereitet worden waren.

Burg Hohenzollern und Haigerlocher Atommuseum

Burg Hohenzollern und Haigerlocher Atommuseum

Preußen_SchildStrahlend blauer Himmel verwöhnte unsere indischen Gäste bei ihrem Ausflug nach Hechingen und Haigerloch. Es ging zur Burg Hohenzollern, zur Barockkirche in Haigerloch und zum Atommuseum.

Herr Vees, der selbst aus Haigerloch stammt, übernahm diesmal die Führung. Er kannte sich aus und versorgte die Gruppe stets mit vielen interessanten Informationen aus erster Hand.

Morgens ging es um 8.30 mit dem Bus vom Goldäcker-Parkplatz los.

Eingang Die Burg wurde sofort nach der Ankunft aus allen Winkeln und allen Perspektiven von unseren Gästen fotografiert.

Hohenzollern_ferneHohenzollern

Kirche_Haigerloch

Danach ging es weiter zum Picknick in Haigerloch. Als der Hunger gestillt war, besuchten wir die Barockkirche in Haigerloch, deren Pracht auch die Inder beeindruckte, obwohl sie ja durchaus an reich verzierte Gebäude gewöhnt sind.

Atommuseum

Pünktlich um 14:00 Uhr stand dann der Besuch im Untergrund an. Das Atommuseum ist nämlich in einem Felsenkeller beheimatet und wurde während des Zweiten Weltkrieges von deutschen Forschern als Forschungsreaktor für mehrere Uranversuche (z.B.: B8 ) benutzt.

Es war ein warmer Tag und die Kühle des Felsenkellers war äußerst erfrischend. Manche dachten tatsächlich, es gebe eine Klimaanlage!

Tim Ruzicka

„Brezel backen“ bei der Bäckerei Donner

„Brezel backen“ bei der Bäckerei Donner

Führung_BäckereiUm regionale Spezialitäten kennen zu lernen, stand am 12. Juni der Besuch beim Bäcker Donner in Oberaichen an. Begleitet wurden die indischen Austauschschüler dabei von Frau Scholz und Herr Rau, da Frau Weißenborn und Herr Fahrad, sehr zum Leidwesen der Schüler, auch in der Zeit des Austausches gelegentlich unterrichten mussten. Angekommen bei der Bäckerei wurde zuerst die Produktionsstätte besucht. Nach der Führung ging es dann frisch ans Werk und die Schüler machten sich eifrig an das Formen des Teiges.

Teig_formen Die Brezeln sind mehr oder weniger gelungen, wobei die Brezeln von den Mädchen durchschnittlich besser aussahen.

Brezel_ backenAls die Brezeln fertig gebacken waren, kam das Probeessen. Waren die Brezeln so knusprig und doch weich, wie die Schwaben es schätzen? Wir sind gespannt, ob diese Spezialität nun auch in indischen Backstuben Einzug hält. Im Anschluss an diesen kulinarischen Ausflug stand gleich der nächste wichtige Termin an: der offizielle Empfang der Stadt LE im Rathaus von Leinfelden. Wir marschierten gemeinsam durch die Stadt und schafften es gerade noch rechtzeitig zum Fototermin.

RedeAm Rathaus erwartete uns bereits der Schulleiter der Rishikul Vidyapeeth, Mr Neeraj Sharma, welcher gerade von einem anderen Austausch aus Österreich kam. Im Rathaus wurden wir herzlich von Bürgermeister Ludwig, der zur Freude aller indischen Schüler auf dem Fahrrad kam,  mit einer Rede auf Englisch begrüßt. Ganz spontan berichteten einige indische Schüler von ihren ersten Erfahrungen in Deutschland. Verblüffend war, dass sie sich geradezu darum drängten, wer sprechen durfte. Bei deutschen Schülern erlebt man eine solche Lust am Vortrag eher selten.

Der Nachmittag gehörte dann den deutschen und indischen Gästen ganz ohne offizielle Verpflichtungen.

(von timruzicka)

Projektarbeit

Projektarbeit

DSCN1543Am Montag beschäftigten wir uns mit dem Leben indischer Studenten beziehungsweise von indischen Angestellten in Deutschland. Dazu bereiteten wir in Gruppen Interviewfragen vor.

Ein Teil der Gruppe brach zur Firma Prion auf:

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Dort durften wir unsere Fragen einem indischen Angestellten stellen, der sie alle bereitwillig und ausführlich beantwortete. Warum arbeitet er in Deutschland? Wie musste er sich vorbereiten? Wie wird er hier in Deutschland aufgenommen?

Der Rest der Gruppe arbeitet an Fragen für die Studenten… Und an ihren Deutschkenntnissen. Während die indischen Schüler beliebige Wörter und Sätze, die wir übersetzt hatten, versuchten auszusprechen, amüsierten wir uns sehr. „Wagum, wagum is the Banana khum?“

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Als die Gruppe wieder vollständig war, bekamen wir Besuch von einer indischen Studentin.

DSCN1559Auch dieser durften wir Fragen stellen. Sie erzählte begeistert von ihrem Studium in Deutschland. Sie konnte exzellent Deutsch, das sie in Kursen am Goethe Institut gelernt hatte. Zum Abschied gab es ein kleines Erinnerungsfoto.

Nun begann die Arbeit an den Plakaten. Wir sollten, was wir herausgefunden hatten, anschaulich auf Plakate bringen. Zum Mittagessen gingen wir in die Mensa, wo unsere Kochmütter mal wieder etwas Leckeres gezaubert hatten. Wer wollte durfte sich in der Basketball AG austoben. Danach ging die Arbeit weiter.

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Ein zweiter indischer Student teilte mit uns am Nachmittag seine Erfahrungen. Sowohl für indische als auch für deutsche Schüler war es sehr interessant über die Schwierigkeiten, aber auch die Freuden, die er hier in Deutschland erlebt hatte, zu erfahren.

(von Rafaela Pfeil)

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